Erasmus+ Projekt „Trails for Change"
Nachhaltige Trails, verantwortungsvolle Outdoorsport-Events und europäische Zusammenarbeit für den Mountainbike- und Outdoorsport.
Mountainbiken, Wandern und Trailrunning begeistern immer mehr Menschen in Europa. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Trails, Schutzgebiete, Veranstalter und Nutzer:innen. Wer sich draußen bewegt, trägt Verantwortung für die Landschaften, durch die seine Wege führen.
Das Erasmus+ Projekt „Trails for Change" entwickelt dafür praxisnahe Lösungen: Trainings für nachhaltiges Trailmanagement, Leitlinien für umweltverträgliche Outdoorsport-Events, Pilotevents, digitale Storytelling-Formate und Empfehlungen für Politik, Verwaltung und Verbände.
Unter Leitung von Suomen Latu aus Finnland arbeiten Partnerorganisationen aus acht europäischen Ländern zusammen. Das Mountainbike Forum Deutschland e. V. ist deutscher Projektpartner und bringt seine Expertise in den Bereichen Mountainbike-Entwicklung, Wissenstransfer, Advocacy, Eventpraxis und naturverträgliche Trailnutzung ein.
- Projektlaufzeit
- 01.12.2025 – 31.05.2028
- Programm
- Erasmus+ Sport
- Projektkoordination
- Suomen Latu, Finnland
- Deutscher Projektpartner
- Mountainbike Forum Deutschland e. V.
Schwerpunkte des Projektes
Nachhaltiges Trailmanagement ist die fachliche Grundlage des Projekts. In Trainings und Leitfäden werden Themen wie Trailplanung, Trailbau, Klassifizierung, Pflege und Instandhaltung zusammengeführt. Ziel sind sichere, langlebige und naturverträgliche Trails für Mountainbiking, Wandern und Trailrunning.
Acht Pilotevents in den Partnerländern zeigen, wie Outdoorsport-Veranstaltungen umweltverträglicher geplant und umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt stehen verantwortungsvolle Streckenführung, Abfallvermeidung, lokale Kooperationen, ressourcenschonende Logistik und die Bewertung von Umweltwirkungen.
Das Projekt richtet sich gezielt auch an junge Menschen, Frauen+ und unterrepräsentierte Gruppen. Über Trainings, Pilotevents und Kommunikationsformate sollen neue Zugänge, Kompetenzen und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Outdoorsport entstehen.
Eine europaweite Awareness-Kampagne, 24 Multimedia-Stories, Advocacy-Workshops und ein offener Wissenshub machen gute Beispiele sichtbar. So stärkt Trails for Change den Dialog mit Politik, Verwaltung, Schutzgebieten, Verbänden, Veranstaltern und der Community.
Nachhaltiges Trailmanagement ist die fachliche Grundlage des Projekts. In Trainings und Leitfäden werden Themen wie Trailplanung, Trailbau, Klassifizierung, Pflege und Instandhaltung zusammengeführt. Ziel sind sichere, langlebige und naturverträgliche Trails für Mountainbiking, Wandern und Trailrunning.
Acht Pilotevents in den Partnerländern zeigen, wie Outdoorsport-Veranstaltungen umweltverträglicher geplant und umgesetzt werden können. Im Mittelpunkt stehen verantwortungsvolle Streckenführung, Abfallvermeidung, lokale Kooperationen, ressourcenschonende Logistik und die Bewertung von Umweltwirkungen.
Das Projekt richtet sich gezielt auch an junge Menschen, Frauen+ und unterrepräsentierte Gruppen. Über Trainings, Pilotevents und Kommunikationsformate sollen neue Zugänge, Kompetenzen und Mitgestaltungsmöglichkeiten im Outdoorsport entstehen.
Eine europaweite Awareness-Kampagne, 24 Multimedia-Stories, Advocacy-Workshops und ein offener Wissenshub machen gute Beispiele sichtbar. So stärkt Trails for Change den Dialog mit Politik, Verwaltung, Schutzgebieten, Verbänden, Veranstaltern und der Community.
Was im Projekt entsteht
- fünf Trainingsmodule zu Trailmanagement, Trailbau, Trailklassifizierung, Trailpflege und nachhaltiger Eventplanung
- drei internationale Train-the-Trainers-Kurse und acht nationale Trainings
- acht nachhaltige Outdoorsport-Pilotveranstaltungen
- ein Handbook für nachhaltige Outdoorsport-Events
- ein Sustainability Impact Assessment inklusive Policy Empfehlungen
- 24 Multimedia-Stories und eine europaweite Awareness-Kampagne
- ein offener digitaler Wissenshub mit Materialien, Beispielen und Projektergebnissen
- eine internationale Online-Konferenz zum Projektabschluss
Zielgruppen
Direkte Zielgruppen
- Outdoorsport-Organisationen und -Eventveranstalter
- Trailmanager:innen, Nationalparks und Schutzgebietsverwaltungen
- Kommunen, Regionen, Tourismusorganisationen und Landmanagement
- Trainer:innen, Guides, Volunteers und Multiplikator:innen
- Communities, Profi- und Breitensportler:innen
- junge Menschen, Frauen+ und unterrepräsentierte Gruppen
Indirekte Zielgruppen
- Politik, Verwaltung und Advocacy-Gruppen
- Naturschutzakteur:innen, Verbände und europäische Netzwerke
- Medien, Öffentlichkeit und lokale Communities
Maßnahmen in der Umsetzung
Lead: Suomen Latu
Suomen Latu koordiniert das Projekt, steuert die Zusammenarbeit der Partner und stellt Monitoring, Qualitätssicherung, Reporting und die Einhaltung der Erasmus+ Anforderungen sicher. Geplant sind fünf transnationale Projekttreffen: der Kick-off in Helsinki, drei Online-Treffen und ein abschließendes Projekttreffen in Brüssel.
Lead: IMBA Europe & Suomen Latu
Im Projekt entstehen fünf Trainingsmodule zu nachhaltigem Trailmanagement und verantwortungsvoller Outdoorsport-Eventplanung. Drei internationale Train-the-Trainers-Kurse und acht nationale Trainings sorgen dafür, dass Wissen in die Partnerländer übertragen und dort weitergegeben wird. Das MTF beteiligt sich an den internationalen Trainings und organisiert ein nationales Training in Deutschland.
Lead: MTB Schladming & Velo Schools
Acht Pilotevents erproben nachhaltige Eventpraxis in Mountainbiking, Trailrunning und Wandern. Die Erfahrungen fließen in ein Sustainability Handbook und in Empfehlungen für zukünftige Outdoorsport-Events ein. Das MTF organisiert das deutsche Community-Event mit Umweltbildung und verantwortet das Sustainability Impact Assessment inklusive Policy Recommendations.
Lead: Connect International & MTF
Dieses Arbeitspaket macht nachhaltigen Outdoorsport sichtbar. Geplant sind acht nationale Advocacy- und Digital-Storytelling-Workshops, ein internationaler Online-Workshop, eine europaweite Awareness-Kampagne, 24 Multimedia-Stories und ein offener Wissenshub. Das MTF verantwortet gemeinsam mit Connect International zentrale Bausteine der strategischen Kommunikation, des Knowledge-Sharing-Hubs und der Wirkungsauswertung.
Lead: Suomen Latu
Suomen Latu koordiniert das Projekt, steuert die Zusammenarbeit der Partner und stellt Monitoring, Qualitätssicherung, Reporting und die Einhaltung der Erasmus+ Anforderungen sicher. Geplant sind fünf transnationale Projekttreffen: der Kick-off in Helsinki, drei Online-Treffen und ein abschließendes Projekttreffen in Brüssel.
Lead: IMBA Europe & Suomen Latu
Im Projekt entstehen fünf Trainingsmodule zu nachhaltigem Trailmanagement und verantwortungsvoller Outdoorsport-Eventplanung. Drei internationale Train-the-Trainers-Kurse und acht nationale Trainings sorgen dafür, dass Wissen in die Partnerländer übertragen und dort weitergegeben wird. Das MTF beteiligt sich an den internationalen Trainings und organisiert ein nationales Training in Deutschland.
Lead: MTB Schladming & Velo Schools
Acht Pilotevents erproben nachhaltige Eventpraxis in Mountainbiking, Trailrunning und Wandern. Die Erfahrungen fließen in ein Sustainability Handbook und in Empfehlungen für zukünftige Outdoorsport-Events ein. Das MTF organisiert das deutsche Community-Event mit Umweltbildung und verantwortet das Sustainability Impact Assessment inklusive Policy Recommendations.
Lead: Connect International & MTF
Dieses Arbeitspaket macht nachhaltigen Outdoorsport sichtbar. Geplant sind acht nationale Advocacy- und Digital-Storytelling-Workshops, ein internationaler Online-Workshop, eine europaweite Awareness-Kampagne, 24 Multimedia-Stories und ein offener Wissenshub. Das MTF verantwortet gemeinsam mit Connect International zentrale Bausteine der strategischen Kommunikation, des Knowledge-Sharing-Hubs und der Wirkungsauswertung.
Die Rolle des MTF
Das Mountainbike Forum Deutschland e. V. bringt die Perspektive des deutschen Mountainbike- und Outdoorsportsektors in Trails for Change ein. Als Wissens-, Netzwerk- und Umsetzungspartner arbeitet das MTF an der Schnittstelle von Tourismus, Naturschutz, Verwaltung, Trailpraxis, Forschung, Sport und Community.
Im Projekt übernimmt das MTF vor allem Aufgaben in drei Bereichen:
- Wissenstransfer nach Deutschland: Das MTF beteiligt sich an den internationalen Train-the-Trainers-Formaten und organisiert ein nationales Training für deutsche Stakeholder aus Trailmanagement, Eventplanung, Naturschutz, Sportorganisationen und Verwaltung.
- Nachhaltige Eventpraxis und Wirkungsmessung: Das MTF setzt ein deutsches Community-Event (inkl. Umweltbildung) um und verantwortet das Sustainability Impact Assessment inklusive Policy Recommendations für die Übertragbarkeit nachhaltiger Eventmodelle.
- Advocacy, Digital Storytelling und Kommunikation: Gemeinsam mit Connect International leitet das MTF das vierte Arbeitspaket (Kommunikation und Advocacy). Dazu gehören Advocacy-Formate, Webinare, digitale Storytelling-Inhalte, der Aufbau eines offenen Wissenshubs und die Kommunikation nachhaltiger Outdoorsport-Praktiken in Richtung Politik, Fachöffentlichkeit und Community.
Damit knüpft das Erasmus+ Projekt Trails for Change direkt an bestehende MTF-Aktivitäten an: z. B. den deutschen Mountainbike-Kongress, die Initiative #Sauberwald, das Engagement im Bike Nature Movement sowie projektbezogen an die Bike-Booklet Kampagne, das NAT:KIT und die europäischen Projekte Re-Cycling und STANDOUT.
Kontakt
Ansprechpersonen beim MTF für das Projekt Trails for Change:
- Nico Graaff n.graaff@mountainbikeforum.de
- Nora Mühling n.muehling@mountainbikeforum.de
- Jörn Hessen j.hessen@mountainbikeforum.de
Projektpartner:innen
- Suomen Latu (FI)
- IMBA Europe (NL)
- Velo Schools (MK)
- MTB Schladming (AT)
- Connect International (BE)
- Mountainbike Forum Deutschland e. V. (MTF) (DE)
- Nationalpark Tara (RS)
- Nationalpark Šar-Gebirge / Shar Mountain National Park (MK)
- Društvo gorskih kolesarjev Pohorje / SPANK Maribor (SI)
Assoziierter Partner
- European Network of Outdoor Sports / ENOS (FR)
Co-funded by the European Union. Views and opinions expressed are however those of the author(s) only and do not necessarily reflect those of the European Union or the European Education and Culture Executive Agency (EACEA). Neither the European Union nor EACEA can be held responsible for them.